Orte

DAS PILOTPROJEKT

Ausstellungen vor Ort sind wichtig. Die direkte Begegnung im öffentlichen Raum ist Knotenpunkt zwischen analoger und digitaler Kommunikation.

In einem Ladenlokalleerstand in Gelsenkirchen präsentiert sich das Projekt gerade erstmalig mit ausgewählten Werken. Die Schaufensterfläche und der Innenraum bringen AD2AP in Kontakt mit den unterschiedlichsten Besuchergruppen und bieten Raum für begleitende Aktionen.

Im Innenraum zeigt die Präsenzausstellung eine Installation von Claudia Lüke, die die Kunstzerstörung bis hin zum „Emergency Art Kit“, dem erwerbbaren Kunstobjekt, nachvollziehbar werden lässt. Der gläserne Eingangsbereich wird genutzt, um die weltweit in das Projekt einbezogenen Kunst- und Kulturschaffenden im Kontext von „art destruction to art protection“ zu präsentieren. 

Uwe Jesiorkowski bestückt die Schaufenster mit einer Serie lebensgroßer fotografischer Porträts. Zeitlich markiert mit den „Kunstmasken“ werden wenig wertgeschätzte gesellschaftliche Positionen in den Fokus gerückt und beleuchtet. In den großformatigen, lebensgroßen Porträts kann man den Protagonisten begegnen.

Durchgängige Information über das Projekt ermöglicht ein kurzer Slider, der in einem Seitenfenster ganztägig in Endlosschleife projiziert wird. Hier werden die Entstehungsgeschichte und die Projektidee in bewegten Bildern anschaulich. Ergänzend werden QR-Codes in den Fenstern plakatiert, die für jeden vor Ort eine Verbindung zur Online-Plattform schaffen.