Ad2Ap – Art Destruction to Art Protection

Zerstörung sichtbar machen – Zerstörung macht sichtbar …

Mit diesen zentralen Statements verbinden sich die beiden Positionen von Claudia Lüke und Uwe Jesiorkowski in dem gemeinsamen Projekt „ad2ap – art destruction to art protection“.

Das Projekt ist eine kreative Einlassung auf die Corona Krise. Zerstörung ist nicht ausschließlich negativ besetzt, sondern wird zum Anlass, gewohnte Routinen zu verlassen und den Blick neu zu fokussieren. Hinter Masken aus zerstörter Kunst werden die unterrepräsentierten Akteure der Kunstszene und andere wenig wertgeschätzte gesellschaftliche Positionen sichtbar. In dieser veränderten Wahrnehmung liegt die Chance in einen Diskurs zu treten, der Veränderungen ermöglicht.

Simon Djen, Kunstsammler NYC
 
Der zerstörerischen Auswirkung der Corona Krise auf den Kunstbetrieb kommt Claudia Lüke zuvor, indem sie ihre Leinwände schon jetzt zerschneidet. Aus ihnen fertigt sie Mundmasken, die sie zum Schutz an Kollegen, Galeristen, Kunstfreunde und Sammler in aller Welt verschickt. So wird Kunst mit den Menschen, die zu einer lebendigen Kunstszene gehören, sichtbar.
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Madame Kali, Domina, Bielefeld/Berlin

Uwe Jesiorkowski lenkt mit seinen besonderen Fotografien den Blick auf jene Menschen, die für eine funktionierende Gesellschaft sorgen. Er porträtiert Personen in gesellschaftlichen Positionen, die sonst wenig Aufmerksamkeit erfahren. Markiert mit den „Kunstmasken“ lenkt er den Blick auf sie, macht sie auf besondere Weise sichtbar .
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AD2AP ist multimedial und interaktiv

Online, als Präsenzausstellung an verschiedenen Örtlichkeiten wie Museen oder Gallerien. Oder als Ausstellung im öffentlichen Raum. Mit dem Format „AD2AP trifft…“ bietet es die Möglichkeit zur Diskussion und zur aktiven Teilnahme Dritter.